Worte und Taten passen wieder einmal nicht zusammen – Landesregierung versagt beim Artenschutz

Bild: Angelika Aschenbach

Der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Hessischen Landtag, Gernot Grumbach, wirft der schwarzgrünen Landesregierung und insbesondere dem von den Grünen geführten Umweltministeriums vor, den selbst erhobenen, hohen Ansprüchen beim Artenschutz nicht gerecht zu werden.

Grumbach sagte am Freitag in Wiesbaden: „Anlässlich des morgigen Tags zur Erhaltung der Artenvielfalt lohnt es sich, eine Bilanz des Regierungshandelns im Bereich des Artenschutzes zu ziehen – so, wie es der so wie es der Naturschutzbund Hessen in einem aktuellen Bericht getan hat. Diese Bilanz ist wenig schmeichelhaft für die schwarzgrüne Landesregierung insgesamt, vor allem aber für das hessische Umweltministerium unter Leitung von Ministerin Hinz von den Grünen. Die vor mittlerweile sieben Jahren in Kraft getretene hessische Biodiversitätsstrategie ist im Bereich des Artenschutzes weitgehend gescheitert. Statt einer deutlichen Verbesserung beim Schutz der Tier- und Pflanzenarten ist eine zunehmende Verschlechterung festzustellen. Wunsch und Wirklichkeit in dem grün geführten Ministerium klaffen wieder einmal auseinander.“

Grumbach stellte fest, dass sowohl in der Agrarlandschaft als auch im Bereich der Fließgewässer bei den sogenannten Verantwortungsarten, den Lebensräumen, den Schutzgebieten und den Niedermooren Verschlechterungen eingetreten seien. „Wir erwarten von Ministerin Hinz endlich Taten statt Worte und eine Umsetzung der Biodiversitätsstrategie, damit der Artenschutz in Hessen verbessert wird“, so der umweltpolitische Sprecher.