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Mossautal-Allianz aus ÜWG, CDU und SPD unterstützt die Bürgermeisterkandidatur von Andreas Mutschke

Die Mossautaler ÜWG, CDU und SPD haben sich in einer Allianz zusammengefunden, um Bürgermeisterkandidat Andreas Mutschke zu unterstützen.

Dem vorausgegangen war innerhalb der SPD unser Beschluss vom 2. Mai 2025, den parteilosen Kandidaten Andreas Mutschke zu unterstützen, wenn und soweit diese Unterstützung von einer breiten Allianz getragen wird. Obwohl es lange Zeit so aussah, als ob diese Allianz nicht zustande kommen würde, freut es uns umso mehr, dass die konstruktiven Gespräche und Treffen mit ÜWG und CDU zu einem konkreten Ergebnis führten. Wir konnten die Mossautal-Allianz pro Mutschke gemeinsam bilden und haben heute folgende Stellungnahme veröffentlicht:

Der Bürgermeisterwahlkampf in Mossautal ist in vollem Gange. Wir freuen uns sehr, dass sich mit Frau Silke Hensel, Herrn Dennis Lautenschläger und Herrn Andreas Mutschke gleich drei Bürgermeisterkandidaten bereit erklärt haben, für dieses Amt zu kandidieren. Wir danken ihnen herzlich für ihr Engagement und ihren Dienst an der Allgemeinheit, den sie bereits jetzt schon durch ihre jeweilige Kandidatur geleistet haben: Mossautal diskutiert über Politik, über die Zukunft unserer Gemeinde und über die künftige Bürgermeisterin oder den künftigen Bürgermeister. Das begrüßen wir sehr.

Mossautal steht mit den drei Kandidaten vor einer richtungsweisenden Wahl und wir sind auf das Ergebnis ebenso gespannt, wie alle Bürgerinnen und Bürger Mossautals. Auch freuen wir uns, dass Frau Hensel, Herr Lautenschläger und Herr Mutschke jede und jeder für sich auf ihre und seine ganz eigene Art und Weise bereits durch zahlreiche Aktionen, Anzeigen, Auftritte, Flyern und Teilnahmen an diversen Veranstaltungen außerordentlich rührig unterwegs waren und sind, um sich bei möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern in Mossautal bekannt zu machen und für ihre Person zu werben.

Auch wir – die Mossautaler ÜWG, CDU und SPD – haben uns ausführlich und gewissenhaft mit den drei Kandidaten beschäftigt. Dies nicht nur bei den öffentlichen Veranstaltungen wie der Echo-Podiumsdiskussion, sondern auch bei internen Veranstaltungen und Treffen. Bei diesen wurde allen drei Kandidaten unvoreingenommen gleichermaßen Aufmerksamkeit und Zeit eingeräumt, um gemeinsam über die Zukunft Mossautals zu diskutieren.

Übereinstimmend kamen wir zum Ergebnis, dass Andreas Mutschke als der geeignetste Kandidat erscheint, die Geschicke der Gemeinde Mossautal in Zukunft zu lenken. Diese jeweilige interne Mehrheitsauffassung kam aufgrund Mutschkes inhaltlichen Positionierungen sowie seiner beruflichen Führungserfahrung zustande. Unsere Unterstützung seiner Kandidatur darf gleichwohl niemanden davon entlasten, sich eine eigene Auffassung zu den drei Kandidaten zu bilden.

In diesem Sinne würden wir es sehr begrüßen, wenn die Bürgerinnen und Bürger Mossautals von ihrem Wahlrecht rege Gebrauch machen und nicht zuletzt auch durch eine hohe Wahlbeteiligung allen drei Kandidaten für ihre Kandidatur und ihren beherzten Wahlkampf einen großen Dank aussprechen würden.

Gezeichnet ist die gemeinsame Erklärung von Norbert Schneider als Zweiten Vorsitzenden der ÜWG, Till Hoffmann als Vorsitzenden der CDU und Malte Feldmann als Vorsitzenden der SPD.

Herzlichen Dank nochmal an die Vertreter der ÜWG und CDU für die konstruktive Zusammenarbeit in dieser wichtigen Sache!

Die Echo-Berichterstattung hierzu findet sich unter: https://www.echo-online.de/lokales/odenwaldkreis/mossautal-odenwaldkreis/wahl-in-mossautal-rueckhalt-fuer-andreas-mutschke-4673667

Hier die Erklärung als herunterladbares PDF-Dokument:

Antrag „Regionales Zukunftsprogramm Hessen“ auf UB-Parteitag einstimmig angenommen

Wir möchten die ländlichen Räume besonders unterstützen und haben daher einen Antrag mit dem Titel „Regionales Zukunftsprogramm Hessen“ formuliert. Damit beabsichtigen wir, dass die Gelder aus dem angekündigten Milliarden-Investitionspaket nicht nach einem – die Wirtschaftskraft überbewertenden – Gießkannenprinzip verteilt werden, sondern zur Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse primär in ländlichen Regionen wie den Odenwald fließen.

Unsere strukturellen Anforderungen an die kommunale Infrastruktur sind bei unserer Zersiedelung (wenige Einwohner / Quadratkilometer) ungleich größere als in Ballungszentren. Die Einwohnerzahl und die Wirtschaftskraft sind daher keine hinreichenden Kriterien für eine faire und gerechte Verteilung dieser Gelder.

Hier unser vollständiger Antrag, der auf dem UB-Parteitag am 24. April 2025 einstimmig angenommen wurde:

Antrag der SPD-Fraktion: Errichtung eines Fuß- und Radweges zwischen Hüttenthal und Unter-Mossau aus eigener Kraft der Gemeinde Mossautal

Folgender SPD-Antrag wurde von der Gemeindevertretung  mit sechs zu fünf Stimmen bei zwei Enthaltungen angenommen, jedoch bisher von der Gemeinde Mossautal nach wie vor noch nicht umgesetzt:

„Der Gemeindevorstand wird beauftragt, alle möglichen Alternativen zur bisherigen, seit vielen Jahren nicht realisierten Planung zur Errichtung eines Fuß- und Radweges zwischen Hüttenthal und Unter-Mossau zu prüfen und der Gemeindevertretung binnen angemessener Frist über das Ergebnis dieser Tätigkeit zu berichten.“

B e g r ü n d u n g :

Die Notwendigkeit der Errichtung eines Fuß- und Radweges zwischen Unter-Mossau und Hüttenthal ist allgemein anerkannt. Derzeit besteht faktisch keine gefahrlose Möglichkeit sich zwischen beiden Ortsteilen per Fuß oder mit dem Rad zu bewegen. Hinzu kommen touristische Belange in einer Zeit, in der an anderen Stellen im Odenwald ständig neue Fuß- und Radwege geschaffen werden.

Die seit vielen Jahren von zahlreichen Personen fraktions- und funktionsübergreifend unternommenen Bemühungen zu dessen Realisierung blieben leider ohne positives Ergebnis. Bedauerlicherweise ist davon auszugehen, dass sich die bisherige Planung, welche die Schaffung des Weges direkt neben der bestehenden Straßenverbindung vorsieht, sich auch in den nächsten Jahren realisieren lässt. Grund hierfür ist, dass das Land Hessen die hierfür notwendige Förderung seit Jahren verweigert und in seiner Planung die Errichtung dieses Weges als nicht wichtig betrachtet und andere Projekte als förderungswürdiger ansieht.

Sofern die Gemeinde Mossautal an der bisherigen Planung festhält, ist mit der Errichtung des für die Kommune so wichtigen Fuß- und Radweges auch in den kommenden Jahren nicht zu rechnen.

Daher sind neue Denk- und Projektansätze gefragt, um innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes Hüttenthal und Unter-Mossau nun endlich miteinander zu verbinden. Der Gemeindevorstand wir daher gebeten, sich umfassend Gedanken über neue Planungsszenarien sowie deren Umsetzbarkeit zu machen und der Gemeindevertretung hierüber zu berichten. Derartige, auch ohne Förderung des Landes Hessen zu realisierende Alternativvarianten sind nach Auffassung der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung Mossautal vorhanden.

Um entsprechende Beschlussfassung wird gebeten.

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